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Pressemitteilung der Grünen zu aktuellen Entwicklungen, betreffend der ICE Trassenführung

Keiner Fraktion der in Schlüchtern vertretenen Parteien liegen nach Recherchen der Grünen fundierte Details zu alternativen Streckenführungen der Variante IV vor. Die spärliche Faktenlage erlaubt es uns deshalb nicht, den Sinneswandel der DB seriös zu kommentieren.

Die Schlüchtener Grünen bedauern nach wie vor, dass die Bahn der Variante IV gegenüber der Variante VII, die überwiegend in Tunnelbauweise geplant war, aus wirtschaftlichen Gründen den Vorzug gab.

Sollte es sich jetzt bewahrheiten, dass das Kinzigtal vom Bellinger Berg aus bis westlich des Niederzeller Sportplatzes mit einer Talbrücke überspannt werden sollte, verlangen die Grünen zunächst detaillierte Pläne und die Darstellung des Bauwerks auch in 3D um die Dimensionen des Bauvorhabens mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in Schlüchtern sowie im Speziellen in Niederzell und Steinau transparent diskutieren zu können.

Unabhängig von möglichen Alternativen zur Überbrückung des Kinzigtales werden die Grünen mit aller Kraft darauf drängen, gemeinsam mit Bürgermeister und Magistrat wirksame Konzessionen und Kompensationen zum Schutze unserer Bevölkerung, bei der DB zu erzwingen.

Das gilt für die gesamte Strecke von Niederzell, über die Innenstadt bis zur Talbrücke in der Nähe Breitenbachs. Im Besonderen auch für die Bestandsstrecke! Diese wird nach Fertigstellung, egal welcher ICE Trasse, wesentlich mehr Verkehr und besonders mehr Güterverkehr aufnehmen müssen. Für die Grünen ist deshalb ein effektiver Lärmschutz auf dem gesamten Gemeindegebiet unverzichtbar.

Der dazu nötige fachliche Beistand wurde mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung sichergestellt. Ziel muss es sein, die DB zu verpflichten, den größtmöglichen Schutz für die Bevölkerung sicherzustellen.

Gerd Neumann 22.11.2018

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Bedauerlich und unverständlich.

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