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Regenwasser nutzen und Energie sparen

Antrag und Anfrage für die STAVO am 26.09.22

Viele  hessische Gemeinden mussten in diesem Jahr bereits den Wassernotstand ausrufen und die Entnahme von Trinkwasser rationieren. Diese Gefahr besteht in Schlüchtern noch nicht, aber die drastische Klimaentwicklung lässt auch in unserer Region weitere trockene Sommer befürchten. „Hier können Regenwasserzisternen helfen, zumindest die Spitzen von Trockenperioden abzufedern,“ meint Gerd Neumann, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN, „und daher stellen wir den Antrag, die Bürger:innen  bei der Investition in eine Regenwasserzisterne finanziell zu unterstützen.“„Ab einer Größe von 3m³ sollen 30 % der Kosten für eine fest verbaute Zisterne inkl. deren festen Anschlüssen, durch die Stadt Schlüchtern gefördert werden. Der maximale Förderbetrag beträgt einmalig 2.000,- €,“ ergänzt Karin Nievelstein, GRÜNE Stadtverordnete,  „und das Besondere daran ist, dass Schlüchtern als hessische Klimakommune aktuell von einer 100-Prozent Förderung profitiert, sodass lediglich Verwaltungskosten anfallen.“ „Die Nutzung des gesammelten Regenwassers hat aber noch weitere positive Auswirkungen,“ betont Günther Koch, Sprecher der GRÜNEN, „bei Starkregenereignissen dienen Zisternen generell auch der, wenn auch begrenzten, Rückhaltung von Niederschlägen, helfen das Kanalsystem zu entlasten, dienen so dem lokalen Hochwasserschutz und stärken generell das Umweltbewusstsein.“ „Aber nicht nur mit Wasser muss sparsam umgegangen werden, sondern auch mit Gas und Strom, deren Preise exorbitant angestiegen sind“, stellt Nurhan Wendt, GRÜNE Stadtverordnete, fest, „deshalb fragen wir nach, wie die Stadtverwaltung plant, in öffentlichen Gebäuden und im Stadtgebiet Energie einzusparen, ob Strategien erörtert und vielleicht schon teilweise umgesetzt wurden? Es ist unbedingt erforderlich, dass wir, auch in Schlüchtern, sorgsam mit Wasser, Gas und Strom umgehen.“

 

Quelle. Bild: pixabay free

Pressemitteilung der GRÜNEN Schlüchtern vom 14.09.2022

erschienen am 17.9.22 in den Kinzigtal Nachrichten, am 14.09.in Vorsprung online

 

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