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Zuwegung zum KUBE. NICHT barrierefrei.

Die Bürgerinnen und Bürger Schlüchterns freuen sich auf ihr neues Kultur- und Begegnungszentrum, das KUBE, und im Oktober ist es soweit, dann soll die Eröffnung sein. Wie der Name schon sagt, sollen sich hier Bürgerinnen und Bürger aller Generationen, Nationalitäten und mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen bei vielfältigen Aktivitäten „begegnen“ können. „Nun sollte es selbstverständlich sein, dass für alle, wirklich alle Besucherinnen und Besucher ein barrierefreier Zugang vorhanden ist, ohne den keine Integration und Inklusion möglich ist,“ meint Günther Koch, Sprecher der GRÜNEN, „aber leider wurde bei der kürzlich erfolgten Gehwegsanierung die Barrierefreiheit für    Menschen im Rollstuhl und jene, die nur mit einem Rollator sicher gehen können, nicht berücksichtigt.“ „Ich konnte nicht auf den Gehweg gelangen,“ berichtet Lilo Hoffmann, Rollstuhlfahrerin, „da in der Schlossstraße vor dem KUBE die Bordsteine nicht auf das Straßenniveau abgesenkt sind.“ „Auch der Orientierungsstreifen und die Noppen für sehbehinderte Menschen wurde nicht verlegt,“ stellt Karin Nievelstein, GRÜNE Stadtverordnete, fest, „diese Einschränkungen müssen dringend behoben werden, daher stellen wir in der nächsten Stavo am 10. Juni den Antrag, dass noch vor der Eröffnung des KUBE die Entwurfsplanung für den Ausbau der Kreuzung Schloss -, Bahnhofs- und Lotichiusstraße vollständig umgesetzt wird und eine bedarfsgerechte Gestaltung der Übergänge für den kompletten Kreuzungsbereich erfolgt.“ „Denn nur dann ist wirklich sichergestellt,“ ergänzt Lea Rüffer, GRÜNE Stadtverordnete, dass alle Menschen bei der Eröffnung dabei sein können.“

Bild: GRÜNE Schlüchtern 

PM vom 03.06.2024 /  erschienenen in Vorsprung online am 03.06.24; Kinzigtal Nachrichten am 04.06.24