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Heimat teilen

Kriege, Terror und extreme Armut treiben immer mehr Menschen in die Flucht – derzeit fast 80 Millionen weltweit.

Wir wissen, dass wir in unserem Land in einer privilegierten Situation leben, ohne Krieg, seit über achtzig Jahren in Frieden und im Vergleich zu anderen Ländern in Wohlstand. Millionen von Kindern, Frauen und Männern dagegen fliehen vor Krieg, vor Gewalt, vor Terror, vor Diskriminierung und müssen ihre Heimat verlassen. Die Menschen verlassen ihre Häuser, ihre Familien, sie lassen alles zurück, was ihnen lieb und wertvoll ist. Man stelle sich vor achtzig Millionen Menschen, zahlenmäßig die ganze Bevölkerung Deutschlands, muss aus Not und Verzweiflung fliehen. 

Schlüchtern hat in den letzten Jahren viele Geflüchtete aufgenommen und im Stadtgebiet Wohnungen zur Verfügung gestellt. Sie wird das im Rahmen der Möglichkeiten auch in den nächsten Jahren tun müssen, das gebietet die Menschlichkeit. Viele der schutzsuchenden Menschen haben mitten in unserer Gesellschaft eine neue Heimat gefunden und sind eine Bereicherung für unsere Stadt. Die Kinder und Jugendlichen besuchen erfolgreich die Schule, sie machen Ausbildungen bei hiesigen Handwerksbetrieben, und wenn sie einen guten Arbeitsplatz bei den einheimischen Firmen bekommen, bleiben sie auf Dauer in der Stadt. Dieser Weg ist richtig – diesen Weg müssen wir weitergehen.

Flüchtlinge schützen – Heimat teilen.

Die Zusammenarbeit der Integrationsbeauftragten der Stadt mit ansässigen Firmen, Sport- und kulturellen Vereinen, Jugendamt, Arbeitsamt, den Kirchen und den Ehrenamtlichen muss weiterhin gewährleistet sein, um den Schutzsuchenden die Möglichkeit zu geben, in ihrer neuen Heimat Fuß zu fassen und um sie vor rassistischen und extremistischen Angriffen zu schützen.