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Fritzsch soll für Gewerbeansiedlungen sorgen, statt gegen Flieden zu klagen

Bürgermeister Fritzsch sollte als zuverlässiger Partner um Unternehmen werben und auf ihre Notwendigkeiten eingehen. Er sollte Investoren Angebote machen, um diese in Schlüchtern zu halten. Es ist hingegen unsinnig, gegen die Gemeinde Flieden wegen deren erfolgreicher Gewerbeansiedlungspolitik zu klagen.

Drei gewerbliche Großbetriebe haben Schlüchtern verlassen oder werden dies in Kürze tun. Das sind Soestmeier, Grieshaber und die Firma Vomberg. Neuansiedlungen größerer Betriebe sind in den letzten Jahren in Schlüchtern nicht erfolgt, obwohl in den Nachbarstädten im Kinzigtal und im Landkreis Fulda dutzende solcher Neuansiedlungen in Folge des Autobahnbaus erfolgt sind.

Fritzsch und die Mehrheit der Stadtverordneten haben in den letzten Jahren Millionenbeträge in Dorfgemeinschafts- sowie Feuerwehrgerätehäuser gesteckt.

Besser wäre gewesen, die Infrastruktur durch die Ausweiung von Gewerbeflächen und frühzeitig verfügbares schnelles Internet zu verbessern.

Es hat sich herumgesprochen, dass Fritzsch nur wenig Verständnis für unternehmerische Notwendigkeiten hat und Investoren gerne auch mal täuscht, wie das jahrelange Gezerre um den EDEKA-Markt in der Innenstadt gezeigt hat.

Jan Rüffer: „Unternehmer und Investoren benötigen Verständnis für ihre Belange und klare Rahmenbedingungen. Fritzsch bietet das nicht. Statt eines qualifizierten Stadtplaners mit Projektleitungserfahrung wurde mit Hagemann ein völlig unerfahrener Projektkoordinator für das Projekt „Aktive Kernstadt“ für 100.000 Euro engagiert. Solche Entscheidungen und solches Verhalten des Bürgermeisters verhindern die Ansiedlung neuer Unternehmen und führen weiterhin zu Abwanderungen.“

Die Grünen fordern eine bessere, ansiedlungsfreundliche Politik von Fritzsch und dem Magistrat, vor allem um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Grünen fordern Fritzsch auf, keinen unnötigen und chancenlosen Prozess gegen die Nachbargemeinde zu führen.

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