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Ausschuss für die Bereiche Jugend, Kultur und Soziales neu konstituiert.

Redebeitrag von Günther Koch nach der Wahl +++

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen, das Sie mir jetzt schon entgegenbringen, sozusagen einen „Erwartungsvorschuss“, dass ich in diesem Sozialausschuss als Vorsitzender sowohl steuernd, als auch ausgleichend tätig sein werde. Es ist wichtig, dass die in diesem Ausschuss zu bearbeitenden Themen deutlich zur Sprache kommen, unverblümt und klar besprochen und von allen Seiten beleuchtet werden, dafür werde ich als Vorsitzender Sorge tragen. Ich werde auch dafür Sorge tragen, dass die unterschiedlichen Fragen, Meinungen und Kommentare zum Tragen kommen, und sich daraus ein möglichst von allen, oder zumindest von einer Mehrheit getragenen Vorschlag, eine Position oder eine Entscheidungsgrundlage für das Stadtparlament entwickelt. Um das zu erreichen, brauchen wir die Fähigkeit nachvollziehbare Positionen zu beziehen, einander zuzuhören und respektvoll miteinander umzugehen. Denken wir auch immer daran, dass so ein Ausschuss ein Element einer offenen Stadtgesellschaft ist, er kann eine integrierende Tendenz bei den sozialen und kulturellen Themen befördern, aber — auch eine spaltende Tendenz. Das bedeutet: Wir als Mitglieder dieses Ausschusses haben mit unseren Themen verantwortungsvoll umzugehen, denn die Themen, die wir hier behandeln werden, betreffen unmittelbar die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

Ich will und werde darauf achten, dass wir hier unsere „Sorgfaltspflicht“ walten lassen und damit für unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger tätig werden. 

Für diese Tätigkeit als Vorsitzender bringe ich selbst meinen fachlichen und politischen Hintergrund ein: 

Als Grüner will ich, dass wir die beauftragten Themen und Fragestellungen wirklich aus den unterschiedlichen Perspektiven der Stadtgesellschaft beleuchten: Aus der Sicht der Kinder, der Jugendlichen, Familien, älteren Menschen und ebenso aus der Sicht der Menschen, die sich hier gerade erst einrichten oder eingerichtet haben, einen Platz finden wollen, aber auch aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger, die ihre Wurzeln hier haben – Wurzeln, die vielleicht schon über mehrere Generationen hier wachsen. 

Geprägt in meiner beruflichen Laufbahn haben mich eine Vielzahl von Projekten und Entwicklungsaufgaben in Einrichtungen der Jugendhilfe, vor allem bei freien Trägern im Bereich der erzieherischen Hilfen, und dabei auch der Kontakt mit Fachkräften und Fachpolitikern aller Ebenen ebenso wie der Austausch mit Eltern und Kindern in diesen Hilfen.

Derzeit bin ich auf der Ebene der Kreisverwaltung als Jugendhilfeplaner für die Zahlen, Daten, Fakten für die Jugendhilfe im Main-Kinzig-Kreis zuständig und berate und unterstütze die Kommunen bei der Erstellung ihrer kommunalen Kita-Bedarfsplanung. 

Deswegen ist für mich auch klar: Die Bearbeitung von sozialen Themen braucht eine solide Grundlage basierend auf Zahlen, Daten, Fakten, rechtlicher Einordnung der vorhandenen Möglichkeiten und eben auch Grenzen – und sie braucht einen offenen und menschenfreundlichen Umgang mit Konfliktfeldern und Problemen.

In diesem Sinne hoffe ich auf eine gute Zusammenarbeit für unsere Stadt und für unsere Bürgerinnen und Bürger.

Herzlichen Dank.

Ein Beitrag von:

GRÜNE Impfinitiative

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