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Schlüchterner Grüne freuen sich auf eine gute Wahl

Die Schlüchterner UvH-Abiturientin Anna Cavazzini mit Studium in Dresden und Prag war unter anderem als Referentin für das Auswärtige Amt tätig, bei der UN in New York und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ska Keller MdEuP. Sie kandidiert auf dem Listenplatz 7 (!) der Grünen für die Europawahl. Coffee to EU im Dialog mit Euch!

Die Schlüchterner Grünen, die mit einem Stimmenanteil von 10,6 % als vierte Kraft vor der FDP in die Schlüchterner Stadtverordnetenversammlung gewählt wurden und nur haarscharf einen vierten Sitz dort verpassten, bedanken sich bei Ihren Wählern und freuen sich auf die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich nun durch die Bürgermeisterwahl ergeben:

Die klare Abwahl von Bürgermeister Falko Fritzsch nach 24 langen Dienstjahren läutet eine bedeutende Zeit- und Stilwende für unsere Stadt ein. Politische Klüngelei und Entscheidungen nach Gutsherrenart passen nicht in eine Kommune, deren erste Aufgabe es ist, für das Wohl ihrer Bürger*innen da zu sein und ihre Sorgen ernst zu nehmen.

Mit den beiden verbliebenen Kandidaten in der Stichwahl ist eine Ausgestaltung des Bürgermeisteramtes möglich, das deutlich im Dienste der Entwicklung eines attraktiven und lebenswerten Mittelzentrums steht. Für die Wahl eines geeigneten Kandidaten stehen für uns folgende Kriterien im Vordergrund:

–                Transparenz bei Entscheidungen, Dialogbereitschaft und offene Bürgergespräche. Eine Wende, die sich auch auf die Arbeit des zukünftigen Magistrats positiv auswirken und bei den Bürgern verloren gegangenes Vertrauen in die Stadt zurückgewinnen wird.

–                Eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister, der/dem es gelingt verschiedene Kräfte zu integrieren und weniger zu polarisieren.

–                Eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister, die/der den städtischen Haushalt konsolidiert und Investitionen zukunftsperspektivisch anpackt.

–                Eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister, die/der auf die Bedürfnisse von jungen Familien antwortet und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt befördert.

 

Wirtschaftsförderung, ökologisch geprägte Landwirtschaft und angepasster Tourismus schließen sich nicht aus. Sie sind integrative Bestandteile von Stadt- und Standortpolitik und werden zum Kern einer längst überfälligen Identität und zum Leitbild Schlüchterns.

Freuen wir uns also auf diese Wahl, nehmen wir unsere Bürgerpflicht ernst und geben wir unsere Stimme unserem oder unserer neuen Bürgermeister*in. Das anspruchsvolle Amt hat unser Vertrauen verdient.

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